Schüler:innenfirmen

Im Team arbeiten, eigene Ideen umsetzen und gemeinsam Herausforderungen bewältigen: In Schüler:innenfirmen lernen Kinder und Jugendliche, selbstständig und lösungsorientiert zu handeln. Nebenbei bekommen sie praxisnah wirtschaftliche Zusammenhänge vermittelt.


Was sind Schüler:innenfirmen?

Schüler:innenfirmen sind pädagogische Projekte, die sich an echten Unternehmen orientieren. Unter dem rechtlichen Dach des Schulfördervereins oder des Schulträgers planen, produzieren und verkaufen Schüler:innen reale Produkte oder Dienstleistungen: Sie entwerfen eigene Dekoartikel, sorgen für das Catering in den Unterrichtspausen, oder managen die Veranstaltungstechnik der Schule.

Material zur Gründung einer Schüler:innenfirma

© Richard Schenk

© Claudia Paulussen

Praxisnahes Lernen

Unabhängig davon, welche Geschäftsidee umgesetzt wird, lassen sich in Schüler:innenfirmen Lehrplaninhalte praxisnah und lebensweltbezogen vermitteln. Dabei kann die pädagogische Begleitkraft unterschiedliche thematische Schwerpunkte setzen – Berufsorientierung, Entrepreneurship Education, ökonomische Bildung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit – und den Kompetenzerwerb der Schüler:innen entsprechend begleiten.

Integration in den Unterricht

In Schulen werden Schüler:innenfirmen häufig als Projekt zur freiwilligen Teilnahme im Nachmittagsband angeboten. Mittlerweile sind sie aber als Methode zur beruflichen und ökonomischen Bildung auch in den Lehrplänen vieler Bundesländer fest verankert. Im Regelunterricht eignen sich besonders Fachkombinationen, die Wirtschafts-, Gesellschafts- oder Arbeitslehre beinhalten, zur Umsetzung von Schüler:innenfirmen.

Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe 1

Das Besondere an der Methode Schüler:innenfirma ist, dass sich die Schüler:innen ihr Wissen selbstständig aneignen und das anderen auch weitergeben.

Steffen Koenig, begleitende Lehrkraft, CC-Stadtfeld

© Friedrich Bungert

Schulentwicklung

Findet die Schüler:innenfirmenarbeit, verbunden mit konkreten Lernzielen und -konzepten, als fester Bestandteil des Schulprofils statt, erhöht das die Attraktivität der Schule für Eltern und Schüler:innen. Über die Methode lassen sich gut Kontakte zu lokalen Unternehmen knüpfen, woraus längerfristige Kooperationen entstehen können. Engagierte Schüler:innenfirmen wecken zudem häufig das Interesse der regionalen Medien und machen dadurch die Aktivitäten der Schule sichtbar.


Welche Schüler:innenfirmen gibt es?

Von der Grund- bis zur Förderschule wird die Methode Schüler:innenfirmen deutschlandweit in allen Schulformen umgesetzt. Erhalten Sie einen Einblick, in die vielfältigen Projekte, die von Startup Zukunft! und seinen Partnern über die Jahre begleitet wurden.

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